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Home : agb : AGB AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
§
1 Geltung

1. Für die Dienste von yourwebhosting.de (nachfolgend
Anbieter, Provider oder Betreiber genannt) gegenüber
ihren Vertragspartnern (nachfolgend Kunde genannt) gelten
die nachfolgenden Geschäftsbedingungen. Abweichungen
hiervon bedürfen der Schriftform. Die Änderung
der Schriftform bedarf ihrerseits der Schriftform.
2. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer angemessenen
Ankündigungsfrist zu ändern oder zu ergänzen.
Die Änderungen werden entsprechend der Ankündigung
wirksam, wenn der Kunde ihnen nicht bis zu dem Zeitpunkt
des angekündigten Zeitpunkts des Inkrafttretens der
Änderung schriftlich widerspricht. Widerspricht der
Kunde fristgemäß, endet der Vertrag unter Rückzahlung
zuviel geleisteter Beträge zum Zeitpunkt des Inkrafttretens
der geänderten AGB. Dies gilt nicht bei ausschließlich
für den Kunden positiven Änderungen oder dann,
wenn die AGB nicht für bestehende Verträge geändert
werden.
§ 2 Zustandekommen des Vertrages

Der Vertrag über die Nutzung von Diensten und Angeboten
des Anbieters kommt durch die Annahme des schriftlichen
Vertrages durch den Anbieter zu Stande. Wurde eine Bestellung
mittels dem Bestellsystem der Internetpräsenz vorgenommen,
kommt die Bestellung durch das Absenden der
Bestellung oder Zusendung
der Bestellbestätigung an den Anbieter zu Stande.
Der Anbieter ist zudem berechtigt, Verträge und Aufträge
in Einzelfällen auch telefonisch zu akzeptieren.
Jeder geschlossene Vertrag ist ein Jahresvertrag, es sei
denn, im Einzelfall wurde etwas anderes gem. der jeweils
gültigen Leistungsbeschreibung vereinbart.
§ 3 Inhalt des Vertrages

1. Der Umfang der vertraglichen Leistungen ergibt sich
aus dem Vertrag oder aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung
(mit Preisliste) des Anbieters. Diese steht auf den Webseiten
des Anbieters zum Abruf bereit und sind in ihrer jeweiligen
Form Vertragsbestandteil.
2. Der Anbieter wird nach Vertragsabschluß die Beantragung
des gewünschten Domainnamens beim zuständigen
Registrar veranlassen. Der Anbieter kann nicht garantieren,
dass der gewünschte Domainnamen dem Kunden vom Registrar
tatsächlich zugeteilt wird. Die Angabe, ob ein Domainname
noch frei ist, erfolgt daher ausdrücklich unverbindlich
und ohne Gewähr. Ein Domainname ist erst dann sicher
an den Kunden vergeben, wenn die Domain im Auftrag des
Anbieters vom Registrar für den Kunden registriert
worden ist und die entsprechenden Einträge in der
Registrar - Datenbank aufgeführt werden. Ist ein
beantragter Domainname bis zur Weiterleitung der Beantragung
an den Registrar bereits vergeben, kann der Kunde einen
anderen Domainnamen wählen oder vom Vertrag zurück
treten. Eine spätere Änderung des Domainnamens
nach Registrierung bei dem Registrar ist ausgeschlossen.
Der
Kunde wird durch den Provider als Admin-C und Domaininhaber
eingetragen.Durch
die Registrierung einer Domain wird der Kunde nicht Eigentümer
sondern erhält nur ein Nutzungsrecht, solange die
Domain auf ihn als Eigner (Admin-C) registriert ist. Ergänzend
gelten die jeweils für den zu registrierenden Domainnamen
maßgeblichen Registrierungsbedingungen und Richtlinien,
z.B. bei DE-Visitenkarten die RICHTLINIEN ZUR VERGABE VON DEUTSCHEN
INTERNET-Visitenkarten des DeNic e.G. Diese sind Bestandteil
des Vertrages. Für TopLevel Visitenkarten mit der Endung
".de" gelten ausdrücklich die DENIC
Registrierungsbedingungen und -richtlinien. Diese
sind fester Vertragsbestandteil und für die Registrierung
und den Betrieb der Domain maßgebend. Für die
Registrierung von Domainnamen mit anderen Endungen gelten
die Bedingungen der jeweiligen Vergabestelle, die der
Provider dem Kunden auf Wunsch zusendet und zudem im Internet
bei der jeweiligen Vergabestelle abgerufen werden können.
3. Aus technischen Gründen wird beim Admin-C Eintrag
der Domainnamen mit der Endung .com, .net, .org und .info
eine Emailadresse des Anbieters eingetragen. Die Rechte
des Kunden werden dadurch jedoch nicht beeinträchtigt.
Der
Kunde stimmt dieser Verfahrensweise ausdrücklich
zu.
4. Dem Anbieter bleibt das Recht vorbehalten, Leistungen
zu erweitern, zu ändern und Verbesserungen vorzunehmen,
insbesondere wenn diese Änderung handelsüblich
ist, notwendig erscheint, um Missbrauch zu verhindern,
oder der Anbieter hierzu durch Änderung der Gesetzeslage
oder durch die Rechtsprechung verpflichtet ist. Freiwillige,
unentgeltliche Dienste und Leistungen, die der Anbieter
erbringt, können jederzeit und ohne Vorankündigung
eingestellt werden. Für den Kunden ergeben sich aus
solchen freiwilligen unentgeltlichen Diensten und Leistungen
keinerlei Ansprüche. Der
Kunde sichert dem Anbieter zudem ein jährliches Preisanpassungsrecht
in Höhe von maximal 5% zu. Der Anbieter wird dieses
Preisanpassungsrecht nur in Anspruch nehmen, wenn dies
zur Kompensation gestiegener Kosten erforderlich sein
sollte.
5. Der Anbieter hat das Recht, die Maximalgröße
der zu versendenden Emails auf einen angemessenen Wert
(derzeit 20 MB pro Email) zu beschränken.
6. Der Anbieter hat das Recht, auf den Emailaccounts des
Kunden gespeicherte Emails sofort nach Beendigung des
Vertragsverhältnisses zu löschen. Der Kunde
hat dafür Sorge zu tragen, die Emails vor Beendigung
des Vertragsverhältnisses von dem POP3 Server auf
seine lokale Festplatte zu übertragen ("herunterladen",
"abrufen", "empfangen").
7. Der Anbieter hat das Recht, sich zur Leistungserbringung
jederzeit und in beliebigem Umfang Dritter zu bedienen.
Ein Minderungs- oder sonstiger Anspruch ergibt sich daraus
für den Kunden nicht.
8. Die Rechnungsstellung erfolgt online. Bereitgestellte
Rechnungen sind über das Kundenmenü abrufbar.
Die Zusendung der Rechnung per Post erfolgt nur nach gesonderter
Anforderung über das Kundenmenü des Kunden,
wobei für jede zugesendete Einzelrechnung eine Gebühr
gem. aktueller Preisliste in Rechnung gestellt wird. Der
Kunde erklärt sich damit ausdrücklich einverstanden.
§ 4 Pflichten des Kunden

1. Der Kunde ist verpflichtet, die als Domain zu registrierende
Zeichenfolge auf ihre Vereinbarkeit mit den Rechten Dritter,
z.B. mit Namens-, Marken-, Urheber- oder sonstigen Schutzrechten,
sowie mit den allgemeinen Gesetzen zu prüfen. Mit
der Antragstellung versichert der Kunde, dass er dieser
Verpflichtung nachgekommen ist und dass sich bei dieser
Prüfung keine Anhaltspunkte für die Verletzung
von Rechten Dritter oder sonstiger Rechtsvorschriften
ergeben haben. Der
Kunde ist verpflichtet, dem Provider eine gültige
Postanschrift - jedoch keine Postfach- oder sonstige anonyme
Adresse - mitzuteilen und diese selbstständig über
sein Kundenmenü oder durch Mitteilung per Post, Fax
oder Email bei Bedarf zu aktualisieren. Der Provider hat
diesbezüglich einen Auskunftsanspruch gegenüber
dem Kunden. Die Beweislast bezüglich der Absendung
der Änderungsmitteilung liegt beim Kunden.
2. Der Kunde hat missbräuchliche Nutzungen und rechtswidrige
Handlungen im Internet zu unterlassen und sicherzustellen,
dass durch die eigene Präsenz (inkl. Scripte, Datenbanken,
Programme, etc.) keine Präsenzen oder Angebote anderer
Kunden beeinträchtigt werden und die Serverstabilität,
Serverperformance oder Serververfügbarkeit in irgendeiner
Weise beeinträchtigt wird. Insbesondere ist es dem
Kunden untersagt, auf dem Server des Providers Banner-Programme
(Bannertausch, Ad-Server, usw.) oder sonstige lastintensive
Anwendungen (Scripte) zu hinterlegen, anzubieten oder
zu starten. Dies gilt auch, wenn die Inhalte auf einem
anderen Server als dem des Anbieters abgelegt sind und
nur mittels einer über den Anbieter registrierten
Domain bzw. Subdomain erreichbar sind und/oder für
die Wiedergabe und Veröffentlichung Dienste und/oder
Leistungen des Anbieters mittelbar oder unmittelbar, direkt
oder indirekt genutzt werden.
3. Für die Nutzung durch Dritte ist alleine der Kunde
verantwortlich und in vollem Umfang haftbar. Bei einer
missbräuchlichen Verwendung von durch Dritte genutzte
Leistungen kann eine Sperre erfolgen. Der Betreiber behält
sich das Recht vor, die Nutzung durch Dritte in Einzelfällen
zu untersagen. Wird die Nutzung durch Dritte nicht gestattet
oder untersagt, ergeben sich daraus keine Minderungs-,
Erstattungs- oder Schadensersatzansprüche für
den Kunden. Der Kunde kann den Vertrag jedoch gegen Rückerstattung
zuviel gezahlter Gebühren binnen 7 Werktagen ab Aussprache
der Untersagung fristlos kündigen. Der Kunde hat
auch die Entgelte zu zahlen, die im Rahmen der ihm zur
Verfügung gestellten Nutzungsmöglichkeiten durch
befugte oder unbefugte Nutzung der Dienste durch Dritte
entstanden sind. Eine Überlassung von Login-, Zugriffs-
und Verwaltungsdaten (Username, Passwort, etc.) ist ausdrücklich
untersagt. Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten,
Auftrags- und Kundennummer, Passwörter usw. geheim
zu halten und sicherzustellen, dass kein Unberechtigter
Zugriff auf diese Daten erhält.
4. Der Kunde ist verpflichtet, dem Betreiber Störungen,
Mängel und Schäden unverzüglich anzuzeigen.
Der Kunde hat dem Betreiber jene Kosten zu erstatten,
die für die Behebung solcher Störungen, Mängel
und Schäden entstehen, die der Kunde zu vertreten
hat.
5. Der Anbieter ist berechtigt, fällige Rechnungsbeträge
und fällige wiederkehrende Beträge vom Konto
des Kunden einzuziehen. Der Kunde erteilt seine Zustimmung
zum Bankeinzug mittels Lastschriftverfahren. Der Provider
behält sich die Zustimmung zu anderen Zahlungsweisen
ausdrücklich vor. Ist aufgrund eines Widderufes der
Lastschriftermächtigung durch den Kunden oder aus
sonstigen - durch den Kunden zu vertretenden - Gründen
keine Teilnahme am Lastschriftverfahren möglich,
fällt aufgrund es erhöhten Bearbeitungs- und
Buchhaltungsaufwands eine Bearbeitungsgebühr in Höhe
von 15,00 EUR pro
Rechnung an. Dies gilt auch
für jeden Fall einer Rücklastschrift. Der Kunde
hat für hinreichende Deckung des mitgeteilten Kontos
zu sorgen und dem Betreiber eine Änderung seiner
vertragswesentlichen persönlichen Daten (Name, Anschrift,
Email-Adresse, Bankverbindung) unverzüglich mitzuteilen.
Dem Kunde ist bekannt, dass die Angabe einer ausländischen
Anschrift oder einer Postfach-Adresse nicht ausreichend
ist und den Provider zu einer Sperre sämtlichen Leistung
berechtigt. Wird eine Lastschrift des Anbieters von der
Bank des Kunden zurück gegeben (Lastschriftrückgabe),
der Abbuchung widersprochen oder gerät der Kunde
in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, sämtliche
vom Kunden genutzte Leistungen und Einrichtungen zu sperren.
Der Kunde bleibt in diesem Fall verpflichtet, die Entgelte
zu zahlen und die Kosten der Wiederinbetriebnahme zu tragen.
Zudem kann der Anbieter das Vertragsverhältnis ohne
Einhaltung einer Frist kündigen und bei Verträgen
mit Mindestmietzeit Schadensersatz wegen Nichterfüllung
verlangen.
6. Der Kunde haftet für alle Folgen und Nachteile,
die dem Anbieter und Dritten durch die missbräuchliche
oder rechtswidrige Verwendung von Diensten des Anbieters
oder dadurch entstehen, dass der Kunde seinen sonstigen
Obliegenheiten nicht nachkommt. Es
ist dem Kunden insbesondere untersagt, Domainnamen oder
Präsenzen mittels "Massenemails" (SPAM
etc.) zu bewerben oder Massenemails (SPAM, etc.) über
die Systeme/Servers des Providers zu versenden. Der
Betreiber übernimmt keine Haftung für die Folgen
von Pflichtverletzungen des Kunden. Im Falle einer Pflichtverletzung
des Kunden ist der Betreiber zur sofortigen Sperrung der
entsprechenden Seiten und des Domainnamens sowie sämtlicher
sonstigen Leistungen berechtigt. Jede Sperrungen und Wiederaktivierungen
von Visitenkarten werden mit je 25,00 EUR berechnet (Sperr-/Entsperrgebühr).
Nach einer erfolgten Sperre erfolgt eine Freischaltung
frühestens nach Zahlung der Sperr-/Entsperrgebühr.
Durch eine Sperre wird der Kunde nicht von seiner Leistungspflicht
entbunden. Diese Rechte stehen dem Anbieter insbesondere
dann zu, wenn er von Dritten auf Unterlassung und/oder
Schadensersatz in Anspruch genommen wird und/oder durch
eine Strafverfolgungsbehörde oder ein Gericht dazu
aufgefordert wird. Für den Fall der Zuwiderhandlung
des Kunden behält sich der Anbieter die fristlose
Kündigung vor. Schadensersatz- oder sonstige Ansprüche
des Anbieters bleiben davon unberührt. Soweit der
Anbieter durch Dritte wegen rechtswidriger Handlungen
des Kunden - insbesondere im Bereich des Datenschutz-,
Urheber- und Wettbewerbsrechts - in Anspruch genommen
wird, verpflichtet sich der Kunde, dem Anbieter von allen
denkbaren Ansprüchen freizustellen und die durch
die Inanspruchnahme oder Beseitigung des rechtswidrigen
Zustandes entstandenen Kosten zu tragen.
§ 5 Providerwechsel, Löschung

1. Bei allen über den Anbieter registrierten Domainnamen
wird der Kunde als Eigner eingetragen und kann gemäß
den Bestimmungen dieser AGB und den jeweiligen Bedingungen
der Vergabestelle jederzeit zu einem anderen Provider
wechseln, sofern dieser die entsprechende TopLevel-Domain
(z.B. .de) anbietet bzw. den Providerwechsel nach den
erforderlichen Gegebenheiten und technischen Anforderungen
unterstützt. Das Vertragsverhältnis wird durch
einen solchen Wechsel nicht berührt. Es ist somit
in jedem Fall eine gesonderte Kündigung des geschlossenen
Vertrages erforderlich.
2. Kündigungen der Domain und des abgeschlossenen
Vertrages sind nur per Post oder Fax möglich. Dies
gilt auch für Willenserklärungen bezüglich
einer Domain (Löschung, KK, usw.).
3. Kann der Anbieter dem KK Antrag (Providerwechsel) des
neuen Provider des Kunden nicht rechtzeitig statt geben,
weil der Providerwechsel durch den neuen Provider oder
den Kunden zu spät veranlasst wurde oder die für
die Zustimmung notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllt
sind/waren, ist der Provider ausdrücklich dazu berechtigt,
die gekündigte(n) Domain(s) zum Kündigungstermin
bei der jeweiligen Vergabestelle löschen zu lassen
(CLOSE). Der Kunde verliert damit da Nutzungsrecht an
der/den gelöschten Domain(s). Der Kunde ist alleine
dafür zuständig, die rechtzeitige Durchführung
des Providerwechsels sicher zu stellen und erklärt
sich mit dieser Vorgehensweise ausdrücklich einverstanden.
Schadensersatz- oder sonstige Ansprüche ergeben sich
für den Kunden bei einer erfolgten Löschung
seiner Domain(s) nicht, sofern dem Provider nicht grobe
Fahrlässigkeit oder Vorsatz nachgewiesen werden kann.
Zudem stellt er den Provider ausdrücklich von sämtlichen
Ansprüchen Dritter frei.
4. Der Anbieter behält sich vor, KK-Aufträgen
erst statt zu geben, wenn sämtliche unbestrittenen
offenen Forderungen des Kunden beglichen sind. Der Kunde
hat die daraus entstehenden Folgekosten zu tragen. Schadensersatzansprüche
des Kunden ergeben sich hierdurch nicht. Ergänzend
gilt §5.3.
§ 6 Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht

Gegen Forderungen des Anbieters steht dem Kunden die Befugnis
zur Aufrechnung nur insoweit zu, als die Gegenansprüche
unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts
nur wegen Gegenansprüchen aus dem Vertrag mit dem
Anbieter zu.
§ 7 Höhere Gewalt

1. Der Anbieter ist von der Leistungspflicht in Fällen
höherer Gewalt befreit. Als höhere Gewalt gelten
alle unvorhergesehenen Ereignisse sowie solche Ereignisse,
deren Auswirkungen auf die Vertragserfüllung von
keiner Partei zu vertreten sind. Zu diesen Ereignissen
zählen insbesondere rechtmäßige Arbeitskampfmaßnahmen,
auch in Drittbetrieben, behördliche Maßnahmen,
Ausfall von Kommunikationsnetzen und Gateways anderer
Betreiber (z.B. Leitungsprobleme bei der Level3 Communications
GmbH), Störungen im Bereich von Leitungsgebern, sonstige
technische Störungen, auch wenn diese Umstände
im Bereich von Unterauftragnehmern, Unterlieferanten oder
deren Subunternehmern oder bei vom Anbieter autorisierten
Betreibern von Subknotenrechnern auftreten. Der Kunde
stellt den Anbieter diesbezüglich von sämtlichen
Ansprüchen Dritter frei. Schadensersatz- oder sonstige
Ansprüche ergeben sich für den Kunden bei nicht
durch den Anbieter zu verantwortenden Ausfällen nicht.
2. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für
direkte oder indirekte Schäden aufgrund technischer
Probleme, Serverausfall, Datenverlust, Übertragungsfehler,
Datenunsicherheit oder sonstiger Gründe, es sei denn,
ihm können Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit
nachgewiesen werden. Alle Ansprüche des Kunden sind
auf den Auftragswert beschränkt, sofern gesetzlich
zulässig. Der Kunde ist für die Sicherung seiner
Daten selbst verantwortlich. Der Anbieter erstellt Sicherungskopien
(Backup) nur für im Bereich des Anbieters liegende
Datenverluste (Hardwareausfall, usw.).
§ 8 Vertragsdauer, Vertragsbeendigung, Kündigung

1. Die Vertragsdauer ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung.
Ist keine Mindestlaufzeit angegeben, beträgt diese
12 Monate.
2. Der abgeschlossene Vertrag verlängert sich jeweils
um 12 Monate, sofern nicht etwas anderes aus der jeweiligen
Leistungsbeschreibung des Tarifs hervorgeht bzw. der Vertrag
fristgerecht gekündigt wird.
.
3. Die Kündigungsfrist beträgt jeweils 4 Wochen
zum Ende der jeweiligen (Mindest-) Laufzeit.
4. Im Falle einer unüblichen und/oder unsachgemäßer
Nutzung durch den Kunden behält sich der Betreiber
ein Sonderkündigungsrecht mit einer siebentägigen
Kündigungsfrist vor. Dies gilt insbesondere im Falle
einer Beeinträchtigung von anderen Kundenaccounts
und/oder Systemen des Anbieters durch den Kunden. Zuviel
bezahlte Beträge werden in diesem Fall zurück
erstattet. Schadensersatz- oder sonstige Ansprüche
ergeben sich daraus für den Kunden nicht.
5.
Wird
der Provider mit der Durchführung eines Domainumzuges
(Providerwechsel) beauftragt, so rechtfertigt die Ablehnung
der Umkonnektierung durch an bisherigen Provider nicht
den Rücktritt vom Vertrag durch den Kunden. Vielmehr
sind die vereinbarten Entgelte und Gebühren unabhängig
davon zu entrichten, ob ein KK-Auftrag durchgeführt
werden kann oder nicht, da dies Zustimmung oder Ablehnung
nicht im Einfluß- und Verantwortungsbereich der
yourwebhosting liegt. Entgelte und Gebühren sind
grundsätzlich ab Beginn der Leistungserbringung (Freischaltung
des Kundenmenüs, Start der Registrierung bzw. des
KK-Antrages) zu erbringen.
§ 9 Datenschutz

1. Der Kunde wird hiermit gemäß § 33 Abs.
1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und § 3 Abs. 5 Teledienstdatenschutzgesetz
(TDDSG) darüber unterrichtet, dass der Anbieter seine
Adressdaten in maschinenlesbarer Form erfasst und für
sich aus dem Vertrag ergebende Aufgaben maschinell verarbeitet.
Zudem werden Login- und Zugriffsdaten für Beweiszwecke
gespeichert. Der Kunde stimmt dem ausdrücklich zu.
2. Soweit sich der Anbieter zur Erbringung der vertraglich
geschuldeten Leistungen Dritter bedient, ist er berechtigt,
die Teilnehmerdaten offen zu legen, wenn dies für
die Leistungserbringung erforderlich ist.
3. Beide Vertragspartner stehen dafür ein, dass das
jeweils mit der Vertragsabwicklung befasste Personal die
einschlägigen Datenschutz- und sonstigen relevanten
Rechtsbestimmungen kennt und beachtet.
4. Beide Vertragsparteien müssen Passworte geheim
halten und diese unverzüglich ändern, sobald
die Vermutung besteht, dass unberechtigte Dritte Kenntnis
von dem Passwort erhalten haben. Der Kunde wird den Anbieter
sofort unterrichten, wenn ein entsprechender Verdacht
besteht. Gleiches gilt umgekehrt für den Anbieter,
wenn er Änderungen an Passwörtern vornimmt,
die für den Kunden und dessen Tätigkeiten von
Bedeutung sind. Die Übermittlung der neuen Passwörter
erfolgt gemäß Absprache zwischen den Vertragsparteien
ausschließlich an dazu besonders autorisierte Personen
des jeweiligen Vertragspartners.
5. Der Anbieter darf auf der Grundlage des TDDSG bzw.
den jeweils geltenden bereichsspezifischen Datenschutzregelungen
personenbezogene Daten erheben, verarbeiten und nutzen,
soweit dies zur Durchführung des jeweiligen Vertragsverhältnisses
(d.h. für die Begründung und etwaige Änderungen
des Vertragsverhältnisses einschließlich dessen
inhaltlicher Ausgestaltung und der Bereitstellung von
Standleitungen) notwendig ist (Bestandsdaten) (§
5 TDDSG). Diese Befugnis gilt auch für einen von
dem Betreiber beauftragten Dritten, der seinen Sitz auch
im Ausland haben kann.
6. Die Bestandsdaten werden spätestens mit Ablauf
des auf die Beendigung des Vertragsverhältnisses
folgenden Kalenderjahres gelöscht, sofern dem im
Einzelfall nicht besondere Gründe entgegen stehen.
Soweit Kunden gegen die Höhe der in der Rechnung
gestellten Verbindungsentgelte Einwendungen erhoben haben,
dürfen die Abrechnungsdaten gespeichert werden, bis
die Einwendungen abschließend geklärt sind.
Ferner können Bestandsdaten bis zum Ablauf von zwei
Jahren gespeichert bleiben, sofern Beschwerdebearbeitungen
sowie sonstige Gründe einer ordnungsgemäßen
Abwicklung des Vertragsverhältnisses dies erfordern.
Im übrigen darf die Löschung von Bestands- und
Abrechnungsdaten unterbleiben, soweit dies gesetzliche
Regelungen vorsehen oder die Verfolgung von Ansprüchen
dies erfordert.
7. Der Anbieter erfasst die aktuelle "IP-Nummer"
des Kunden bei Aufgabe der Bestellung und Nutzung des
Kundenmenüs zusammen mit Datum, Uhrzeit und weiteren
relevanten Daten. Diese werden vertraulich behandelt und
nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen oder dergleichen
verwendet. Sie dienen vielmehr ausschließlich dem
Zweck, eine Bestellung oder Vorgänge im Kundenmenü
bei Problemen, Unklarheiten usw. nachvollziehen zu können.
Zudem behält sich der Anbieter das Recht vor, diese
Daten auf Verlangen einer Staatsanwaltschaft oder eines
ordentlichen Gerichts offen zu legen.
§ 10 Schlussbestimmungen

1. Erfüllungsort ist Neustrelitz, Bundesrepublik
Deutschland. Ausschließlicher Gerichtsstand für
alle Ansprüche aus und auf Grund der Vertragsbeziehungen
zwischen den Vertragspartnern einschließlich Scheck-
und Wechselklage sowie sämtliche zwischen den Parteien
sich ergebenden Streitigkeiten über das Zustandekommen,
die Abwicklung oder die Beendigung des Vertrages ist -
soweit der Kunde Vollkaufmann, juristische Person des
öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist - Neustrelitz. Dem Anbieter
bleibt es vorbehalten, Klagen gegen den Kunden an dessen
allgemeinen oder sonstigen gesetzlichen Gerichtsstand
zu erheben.
2. Für die vertraglichen Beziehungen der Vertragspartner
gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluß
des UN-Kaufrechts.
3. Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung unwirksam
sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit
der restlichen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt an Stelle
der unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung
entsprechende oder zumindest nahekommende Ersatzbestimmung,
die die Parteien zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen
Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit
der Bestimmung gekannt hätten. Gleiches gilt für
die Unvollständigkeit der Bestimmungen entsprechend.
4. Der Kunde erklärt mit Abgabe seiner Bestellung
ausdrücklich, dass er das achtzehnte Lebensjahr vollendet
hat, voll geschäftsfähig ist und sein überwiegender
Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland liegt. Sofern
der Kunde das achtzehnte Lebensjahr nicht vollendet hat,
versichert er mit Aufgabe der Bestellung, dass er zu dieser
berechtigt ist.
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